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20 Dominique Gonzalez-Foerster hat ihren Münster-Roman auf der kleinen Promenadenwiese gegenüber dem Aasee plaziert. Sie hat weder geschrieben, noch eine einzige Form gestaltet. Sie hat eine Art Skulpturen-Kindergarten kreiert (manchen nennen sie Legoland), wo sich Miniaturen vieler Skulpturen und Installationen treffen, die in den Ausstellungen seit 1977 zu sehen waren. Die Baby-Werke teilen sich den kleinen Raum und haben natürlich viel Publikum, das begeistert von einem Werk zum nächsten läuft und mit Freude oder Triumph verkündet: Das kenne ich doch, das steht doch am Ludgeriplatz! Und die Aasee-Kugeln - wie niedlich! | ||
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Über die Künstlerin habe ich gelesen, dass sie kein Interesse habe, neue Objekte zu kreieren, lieber weise sie auf Beziehungen zwischen bestehenden Gegenständen hin. Insbesondere würden sie Differenzen faszinieren. - Na ja, die meisten Kommentare der Besucher, die mein Ohr erreichten, beschränkten sich auf den Größenunterschied zwischen der Baby- und Originalversion der Skulptur. Beziehungen untereinander haben keinen beschäftigt. Mich auch nicht. Aber zwischen den Exponaten zu wandeln hat seinen Reiz - Liebreiz ..? | ||
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