Miniaturen-Übersicht

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Dominique Gonzalez-Foerster hat ihren Münster-Roman auf der kleinen Promenadenwiese gegenüber dem Aasee plaziert. Sie hat weder geschrieben, noch eine einzige Form gestaltet. Sie hat eine Art Skulpturen-Kindergarten kreiert (manchen nennen sie Legoland), wo sich Miniaturen vieler Skulpturen und Installationen treffen, die in den Ausstellungen seit 1977 zu sehen waren. Die Baby-Werke teilen sich den kleinen Raum und haben natürlich viel Publikum, das begeistert von einem Werk zum nächsten läuft und mit Freude oder Triumph verkündet: Das kenne ich doch, das steht doch am Ludgeriplatz! Und die Aasee-Kugeln - wie niedlich!

Über die Künstlerin habe ich gelesen, dass sie kein Interesse habe, neue Objekte zu kreieren, lieber weise sie auf Beziehungen zwischen bestehenden Gegenständen hin. Insbesondere würden sie Differenzen faszinieren. - Na ja, die meisten Kommentare der Besucher, die mein Ohr erreichten, beschränkten sich auf den Größenunterschied zwischen der Baby- und Originalversion der Skulptur. Beziehungen untereinander haben keinen beschäftigt. Mich auch nicht.

Aber zwischen den Exponaten zu wandeln hat seinen Reiz - Liebreiz ..?

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