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Marthas Roslers Werk Erschütterung der Fragmente begegnete ich an einigen Stellen in der Stadt. Aber viel darüber zu berichten, gibt es nicht. Ich schaute mir die Käfige am Eingang der Stadtbücherei an, las mich durch die Schautafeln durch, knipste den steinernen Nazi-Zeugen vor Münsters Arkaden und fing keinen Funken Feuer. Vielleicht mal später. Die Künstlerin hat Pech bei mir. Ich konnte mich nicht mal zum Durchlesen ihrer vielen Seiten im Katalog aufraffen. Wer mehr Interesse für Geschichtsstudium aufbringen kann, findet aber dort sein Eldorado.
Den Spaziergang durch den Bambuswald an der Lambertikirche erlebte ich als nettes Späßchen. | ||
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* * * * * Und was zeigt die prominente Künstlerin bei der documenta in Kassel? Sie fotografierte die vielen Maulwurfhügel in der Nähe des Aue-Pavillons. Als sinnliches Zeichen für natürliche Kraft der Natur, die durchaus nicht nur 'harmonisches' schaffe. Gleichzeitig könne man darunter einen Ausdruck der erlittenen Wunden verstehen. Das zweite Werk von Matha Rosler sah ich im stockfinsteren Kabinett des Schlosses Wilhelmshöhe. Eine 120 cm breite Collage, die einem anderen Aspekt der physischen Natur gewidmet ist ... Der Fleischteppich wirkte da wie vom Mond, obwohl er eine der Urkräfte unseres Erdenuniversums spiegele. | ||
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