![]() | ||
Acht Tage im Paradiese Namens Stiersbach - am Rande eines kleinen Tals, wo sonnige Wiesen um verwinkelte Waldausläufer tanzen. Mein geräumiges Zimmer bot leider keinen Tisch, auf dem ich malen könnte, aber gleich die erste Wiese hinterm Haus wartete mit einem Holztisch mit Sitzbänken im Schatten eines alten Birnenbaums auf. Hier konnte ich romantische Blicke ins Tal schweifen lassen - voll Staunen über das unfassbar schöne Urlaubsgeschenk vom Leben. Der abseits gelegene Bauernhof von einst bietet seit Jahren seine Räume allerlei Meditations-Seminaren, was dazu geführt hat, dass tiefe, dichte Stille den ganzen Raum hier durchtränkt hat. Wahrlich traumhafte Kulisse für meinen Urlaub der Urlaube. Ich buchte eine Woche Schweigen mit fremden Gleichgesinnten, von denen ich bis jetzt nicht mal den Vornamen kenne. Die sonderbare Gemeinschaft genoss ich über alle Maße - ein glückseliges Völkchen, verbunden durch innere Stille ohne irgendwelche Aktionen eines Austausches untereinander. Als ich dieses Bild malte, störte mich nicht (zum ersten Mal im Leben!), dass jemand in meiner Nähe sich befand und ab und zu sogar mein Malen betrachtete. Im inneren Frieden verwurzelt bestaunte ich das Wunder der Stille, aus dem die Gegend gewebt zu sein scheint. So kamen die goldenen Fäden ins Bild - wie Gnade, die vom Himmel harabkomme ... _____ Wenn Sie - statt meinen Bildern - lieber ganz gemeinen Fotos nachspüren möchten, wo ich so ins Schwärmen geriet, schauen Sie Bereich UNTERWEGS nach. | ||