3. September 2005

Bei diesem September-Event war ich nur Zuschauerin ... Vielleicht mögen Sie aber meinem Weg zur Kunst der anderen folgen ...

Im reichbebilderten Fotobericht können Sie nachempfinden, was mich da faszinierte, amüsierte oder langweilte ... Zehn Stunden unterwegs - da sammelt sich so manches zusammen.

8. September 2005

 

Tatort: Atelier

Mitte August schrieb ich, dass mein Malen still wurde und ... bis jetzt tut sich da nichts. Aaaaber! Im Bericht von meinem Besuch im Skulpturenpark Gees schrieb ich , dass mich dort eine Keramik mit Masken sehr fasziniert hatte. Diese Faszination war nicht ohne ... Sie wartete brav drei Tage ab, bis ich mit den Internetberichten fertig werde, und - recht unvermittelt - ließ sie mich in die Stadt fahren, um Keramikmasse zu besorgen. Noch am selben Abend schaute ich auf zwei erste Masken - beide asymmetrisch, beide nach Menschlichkeit ringend, obwohl die Augenfenster leer blieben und das Innenleben nicht spiegeln konnten.

Seitdem knete ich beharrlich ... Einige Beispiele sind schon - wenngleich noch in der Arbeitsfassung - zu besichtigen. Die Masken selbst sind ein herrliches Spiel der Überraschung: Die Veränderung einer kleinsten 'Faser' im Gesicht drückt einen anderen Gemüts-Zustand aus. Die Postumente dagegen ... verlangen eine ganz schöne Anstrengung ab. Die Verbindung zwischen dem flüchtigen Gefühl und der Welt der tragenden Materie zu meistern, will mir noch nicht so leicht von der Hand gehen. Zuweilen habe ich mächtig gegen die Widrigkeiten der schwerfälligen, dichten Materie anzukämpfen, die nichts von leicht und schnell mal eben wissen möchte ...

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