28. Oktober 2005

Tatort: Atelier

Diesmal spät und dazu noch telegrafisch kurz... Der letzte Monat war mit allem gefüllt, nur nicht mit Kreativität im Atelier. Einige Male nur verirrte ich mich dahin und bastelte an den Keramik-Masken, um sie (aus)stellbar zu machen. Das vor einem Monat erwähnte Problem mit den 'Postumenten' wurde seeehr unterschiedlich gelöst ... und hörte auf, ein Problem zu sein. Die zunächst naturbelassene Oberfläche hat inzwischen doch noch etwas Farbspiel abbekommen und nun prüfe ich die Möglichkeiten der Flächenversiegelung. Zeit für einen Auftritt ...

Die traditionelle Herbst-Ausstellung Nienberger Kunst-Café 2005 steht vor der Tür. Meine Skulptur-Premiere plane ich mit acht Plastiken zu bestreiten. Aber bei mir ist es ja nie so klar - wer weiß - vielleicht kommen doch noch mehr 'hereingeflogen', wenn der Ausstellungstermin näher rückt; meistens erfahre ich in den Vortagen einen kreativen Schub ...

Ansonsten ... an die Ausstellungswände des Kunst-Cafés kommen Bilder aus meinem Tapeten-Bilderbestand - mein letztes Jahr war sehr fruchtbar, da kann ich nicht klagen. Problem habe ich nur mit der Auslese - die berühmte Qual ...

 

Was im Kunst-Café nicht ausgestellt wird, sind Masken, von denen ich meinte, dass sie ein reliefartiges Ensemble bilden wollen. Diese Geschichte fand ich spannend, aber leider ist sie stocken geblieben. Ich weiß nicht mal, wie die fragilen Dinger zusammenhalten wollen und welche Art von Aufhängung für dieses Gewicht in Frage kommt. Da scheint noch viel Reifezeit nötig zu sein. Da wir aber hier im Atelier sind ... einen Blick auf das Arbeits-Stadium dürfe man wohl schon werfen ...

 

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